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Die Dame mit dem Cembalo – Wanda Landowska und die Alte Musik

 

Sonderausstellung des
Musikinstrumenten-Museums Berlin
zum 50. Todestag von Wanda Landowska

13. November 2009 bis 28. Februar 2010

Als Hohepriesterin des Cembalos machte sie Musikgeschichte: Wanda Landowska, die vor 130 Jahren in Warschau geboren wurde, in Berlin und Paris lebte und lehrte, bevor sie 1940 vor den Nazis in die Vereinigten Staaten von Amerika floh, wo sie bis zu ihrem Tod 1959 von vielen als unangefochtene Autorität in Sachen Cembalo verehrt wurde.

Keine zweite Cembalistin hat derart polarisiert, keine zweite Virtuosin eine ähnliche Bedeutung für die Akzeptanz ihres Instruments gehabt. Schon zu Lebzeiten wurde sie eine Legende, nicht zuletzt dank einer strategischen Planung ihrer Karriere, bei der die mediale Vermarktung eine neue und große Rolle spielte.

Anhand ihrer schillernden Persönlichkeit zeigt das Berliner Musikinstrumenten-Museums die faszinierende Entwicklung, die die Alte Musik im 20. Jahrhundert erfahren hat. Die Sonderausstellung macht den Wandel in der Vorstellung von dem historisch »richtigen« Cembalo ebenso wie die sich ergänzenden Aspekte medialer Vermarktung erfahrbar. Darüber hinaus präsentiert sie neue Forschungsergebnisse, die auf einem Symposion zu Beginn der Ausstellung diskutiert werden sollen.

Eröffnung: Donnerstag, 12. November 2009, 19 Uhr
musikalisch umrahmt von Diego Ares am Pleyel-Cembalo (1927) aus der
Sammlung des Musikinstrumenten-Museums
Manuel de Falla, Konzert für Cembalo

Flyer [PDF, 390 KB]

Symposion: 13. November bis 15. November 2009

Konzerte:
15. November 2009, 11 Uhr
Hommage an Wanda Landowska - Die Lieblingsstücke der großen Cembalistin
Ilton Wjuniski am Pleyel-Cembalo (1927)

Donnerstag, 14. Januar 2010, 20 Uhr
Auf Samtschuhen von Pedal zu Pedal
Ein musikalisch-literarischer Salon mit Robert Hill
an Cembali von Pleyel (1927) und Stehlin (1767). Sprecher: Hanns Zischler

Samstag, 30. Januar 2010, 20 und 22 Uhr
À la Landowska
Mitzi Meyerson (Cembalo) - Christopher Czaja Sager (Klavier)

Ansprechpartner:   Dr. Martin Elste
Telefon +49 (0)30 254 81-132