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Von der Spieldose zum Orchestrion

Das Prinzip der automatischen Musikinstrumente ist immer gleich: Durch mechanische Steuerung über Rolle, Streifen, Walze oder Scheibe werden mittels Stiften bzw. Löchern Hebel in Bewegung gesetzt, die die Funktion der Finger des Musikers übernehmen.

Orchestrion, Kat.-Nr. 5007 (Flash)

Spieldose mit Lochplatte, Kat-Nr. 4271 (Flash)

Automatische Musikinstrumente gibt es seit dem 14. Jahrhundert, z. B. die Glockenspiele in astronomischen Uhren. Harfen- und Flötenuhren waren beliebte Musikautomaten im 18. Jahrhundert. Bei der Harfenuhr wird ein kleines Hammerklavier durch eine Stiftwalze gesteuert. Im Sockel der prunkvollen Flötenuhr befindet sich ebenfalls eine solche Walze, die das eingebaute Orgelwerk "spielt".

Im Musikinstrumenten-Museum sind automatische Musikinstrumente von der Spieldose bis zum Orchestrion zu sehen und zu hören.

Harfenuhr, Kat.-Nr. 4900 (Flash)