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Neuerscheinungen

 

Simone Hohmaier (Hrsg.):
Jahrbuch 2010 des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz.
Mainz, London, Berlin [u. a.]: Schott, 2010. 350 S., kart., 44,95 Euro, ISBN 978-3-7957-2008-7; ISSN 0572-6239.

Inhaltsverzeichnis, Vorwort [PDF, 80 KB]
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Flötentöne.
Peter Thalheimer mit 19 Querflöten vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Berlin: SIMPK, 2005. Audio-CD, 32-seitiges Beiheft m. zahlr. Ill., Digipack,
14,– Euro, Bestellnr. KM 2010-2.

Die Entwicklung der Querflöte vom Schwegel bis zur modernen Boehmflöte – instruktiv und illustrativ vorgestellt.

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Mark Lindley, Conny Restle, Klaus-Jürgen Sachs:
Beethovens Klaviervariationen op. 34.
(Klang und Begriff: Perspektiven musikalischer Theorie und Praxis.
Band 2.), hrsg. von Thomas Ertelt und Conny Restle im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz.
Mainz [u. a.]: Schott, 2007. 265 S., zweispr. de/en, geb., CD-Beil., 39,95 Euro, ISBN: 978-3-7957-0575-6 (Schott ED 20016).

Ist für die Musik des frühen 19. Jahrhunderts noch mit anderen Stimmungen als der gleichstufigen Temperatur zu rechnen? Dieser Frage wird im vorliegenden neuen Band der Publikationsreihe Klang und Begriff des Staatlichen Instituts für Musikforschung nachgegangen: Am Beispiel von Beethovens 1802 komponierten Variationen für Klavier F-Dur op. 34 wird in historisch-analytischem und instrumentenkundlichem Kontext die Angemessenheit einer aus der Stimmungsgeschichte abgeleiteten, nicht gleichstu?gen Art von Temperatur postuliert und erprobt. Mit Hilfe der dem Buch beiliegenden CD können die Resultate dieses Versuchs in direktem Vergleich zur herkömmlichen Stimmung überprüft werden, anhand zahlreicher Klangbeispiele auch aus anderen Klavierwerken Beethovens, dargeboten auf dem historischen Brodmann-Flügel aus dem Besitz Carl Maria von Webers im Berliner Musikinstrumenten-Museum. Eine auf die Praxis zielende Stimmanweisung möchte dazu ermuntern, eigene Proben auf das vorgestellte Exempel zu machen.

Inhaltsverzeichnis und Vorwort [PDF, 210 KB]
Leseprobe [PDF, 270 KB] Mark Lindley, Nuances | Feinheiten (1)
Leseprobe [PDF, 180 KB] Mark Lindley, Nuances | Feinheiten (2)
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Faszination Klarinette.
Herausgegeben von Heike Fricke und Conny Restle im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz anlässlich der Ausstellung im Musikinstrumenten-Museum Berlin, 1. Oktober 2004 bis 27. Februar 2005. Mit Beiträgen von Gunther Joppig, Heike Fricke, Diethard Riehm, Eduard Brunner, Rudolf Mauz, Jochen Seggelke, Jürgen Meyer, Joel Rubin und Eddie Daniels. München: Prestel, 2004. 260 S., geb., mit zahlreichen Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen. 29,95 Euro,
ISBN 3-7913-3180-9.

Seit ihrer "Erfindung" durch Johann Christoph Denner um 1700 begeistert die Klarinette Musikfreunde und Musizierende. Berühmte Stücke wurden ihr gewidmet – Klassisches wie Mozarts Klarinettenkonzert KV 622 oder Jazz-Kompositionen, wie sie uns speziell durch Benny Goodman im Ohr sind. Aus der Fülle namhafter Interpreten sei auch Giora Feidman mit seinen melancholischen Klezmer-Klängen genannt. Das Buch bietet alles Wissenswerte zu diesem schönen Instrument: historische Informationen, akustische Besonderheiten, Kompositionen für die Klarinette, die Klarinette im Jazz und in der Klezmer-Musik.

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Marie Louise Göllner:
The Early Symphony: 18th-Century Views on Composition and Analysis.
(Studien zur Geschichte der Musiktheorie. Band 5.; zugl. Veröffentlichungen des Staatlichen Instituts für Musikforschung. Band XIV.), hrsg. von Thomas Ertelt und Heinz von Loesch im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz. Hildesheim, Zürich, New York: Olms, 2004. 180 S., Fadenh., brosch., 28,– Euro,
ISBN 3-487-12673-7.

Among the fundamental changes which took place in 18th-century music,the growing importance of instrumental categories to challenge the previously unquestioned dominance of vocal music plays a leading role. The present study is devoted to an examination of this question from the viewpoint of theorists of the time.

Zu den entscheidenden Wandlungen der Musik des 18. Jahrhunderts gehört die wachsende Bedeutung instrumentaler Kategorien gegenüber der noch selbstverständlichen Vorherrschaft der Vokalmusik. Die vorliegende Studie widmet sich der Untersuchung dieser Frage aus dem Blickwinkel zeitgenössischer Theoretiker.

Inhaltsverzeichnis [PDF, 190 KB]
Leseprobe [PDF, 140 KB] Introduction
Leseprobe [PDF, 210 KB] Melody
Leseprobe [PDF, 280 KB] Rhythm
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Oliver Busch:
Logos syntheseos. Die euklidische Sectio canonis, Aristoxenos, und die Rolle der Mathematik in der antiken Musiktheorie. Im Anhang: Katatome kanonos. Die Teilung des Kanon. Die euklidische Sectio canonis in deutscher Übersetzung.(Studien zur Geschichte der Musiktheorie. Band 3.; zugl. Veröffentlichungen des Staatlichen Instituts für Musikforschung. Band X.), hrsg. von Thomas Ertelt und Heinz von Loesch im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz. Hildesheim, Zürich, New York: Olms, 2004. 164 S., Fadenh., brosch., 28,– Euro,
ISBN 3-487-11545-X.

Ohne ihren Gegner beim Namen zu nennen, unternimmt die Sectio canonis eine Widerlegung der aristoxenischen Intervallehre auf der Basis einer pythagoreisch inspirierten Auffassung musikalischer Intervalle als Zahlverhältnisse. Die Verknüpfung von Akustik, arithmetischer Proportionstherorie und Harmonielehre wird hier more geometrico vollzogen, ohne daß die Grundlagen der berührten Disziplinen explizit zur Sprache kämen. Angesichts der Fülle wissenschaftgeschichtlicher Voraussetzungen, auf denen die Argumentation der Sectio canonis beruht, leistet die Studie von Oliver Busch eine systematische Erläuterung und terminologisch-historische Kommentierung der an den Elementen Euklids orientierten Schrift.

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Deutsche Musiktheorie des 15. bis 17. Jahrhunderts: Erster Teil:
Von Paumann bis Burmeister.

Mit Beiträgen von Theodor Göllner, Heinz von Loesch und Klaus Wolfgang Niemöller (Geschichte der Musiktheorie, hrsg. von Thomas Ertelt und Frieder Zaminer. Band 8/I.) Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2003. XI, 297 S., Fadenh., Gzl., 39,90 Euro, ISBN 3-534-11996-7.

Band 8/I der Geschichte der Musiktheorie bietet die erste umfassende Darstellung der Geschichte der deutschen Musiktheorie im 16. Jahrhundert. Der Hauptteil des Bandes referiert und interpretiert die Hauptentwicklungszüge der drei zentralen Themenkomplexe: Musikbegriff bzw. Musikanschauung, Tonsystem und Allgemeine Musiklehre, Kontrapunkt bzw. Kompositionslehre. In einem einleitenden Teil werden die ideen- und institutionsgeschichtlichen Voraussetzungen des Bildungswesens und Musiklebens skizziert. Eröffnet wird der Band von einem Beitrag über den hochbrisanten Zusammenhang zwischen Tactus- und Orgelspiellehre bereits im 15. Jahrhundert.

Inhaltsverzeichnis, Vorwort [PDF, 50 KB]
Leseprobe [PDF, 880 KB] Theodor Göllner, Tactus
Leseprobe [PDF, 210 KB] Klaus Wolfgang Niemöller, Grundlagen
Leseprobe [PDF, 690 KB] Heinz v. Loesch, Musica
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