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Pressespiegel

 

Händel-Aufführung heute: Vortrag und Gespräch mit René Jacobs

"René Jacobs sprach ohne eine einzige Notiz, er wolle 'improvisatorisch reden', hatte der vielbeschäftigte Musiker gutgelaunt angekündigt. ... Der 61-jährige Maestro ... beglückte die konzentriert lauschenden Zuhörer mit seinem immensen Detailwissen. ... Das Regie-Theater, meint René Jacobs, der ursprünglich Philologie studiert hat, ist an sein Ende gekommen. Man muss nach neuen Wegen der Aufführung suchen."
NDR Kultur - 08.06.2008:
René Jacobs: Händel-Aufführung heute - Instrumente und Gesang in Oper und Oratorium. Vortrag und Gespräch.
Von Christiane Kort


Briefwechsel der Wiener Schule

"Es sind alles in allem 810 Dokumente - Briefe, Telegramme, Postkarten -, die die Herausgeber zusammengetragen und auf glänzende Weise kommentiert haben. ... Dieser Briefwechsel, Teil der großen Edition 'Briefwechsel der Wiener Schule', ist ein großer Wurf, ein Meilenstein in der Musikgeschichtsschreibung, zumal ein Großteil der hier versammelten Dokumente bislang unzugänglich war - eine teils beklemmende, gelegentlich erheiternde, mal verkrampfte, zunehmend aber unbefangenere, aber immer sehr menschliche Innenschau zweier unterschiedlicher Künstler, die gemeinsam gerungen haben: miteinander und füreinander."
neue musikzeitung - Nr.7-8/2008:
  Überwindung im Schreiben.
Der Briefwechsel zwischen Arnold Schönberg und Alban Berg als editorische Großtat.
Von Christoph Vratz

"Erst jetzt, mit dem Erscheinen dieser ebenso vorzüglichen wie eindrucksvollen Edition, wird wohl dem einen oder anderen klar, was bisher versäumt worden war. ... Der ganze Briefwechsel, den wir jetzt endlich haben, ist ein document humain von Rang. Seine außerordentlich penible, kenntnisgesättigte, durch zahlreiche Faksimiles und Photos zum Lese- und Anschaubuch ausgebaute Edition ist eine große Tat, ein Ereignis."
Süddeutsche Zeitung – 02.01.2008:
Ich muss schließen, lieber Berg, ich habe zu tun!
Der Briefwechsel der Komponisten Arnold Schönberg und Alban Berg ist ein großartiges Dokument einer schwierigen Beziehung.
Von Jens Malte Fischer


Sonderausstellung CZERNY - Pianist, Komponist, Pädagoge

vom 19. Oktober 2007 bis 26. Januar 2008
im Musikinstrumenten-Museum Berlin

"Für alle frustrierten ehemaligen Klavierschüler wäre das die Gelegenheit, endlich ihr Czerny-Trauma zu überwinden."
Der Tagesspiegel – 14.10.2007:
  Fluch der Fingerfertigkeit. Jörg Königsdorf überwindet das Czerny-Trauma

"…an Kleinigkeiten wie einer kurzen Zäsur im Finale des ersten Satzes oder einer wunderschönen Melodielinie für die erste Geige … schimmert auf, dass der Beethoven-Schüler Czerny ein einfühlsamer Komponist war, der nicht nur pädagogische Werke im brillanten … Stil geschrieben hat. Sondern auch Orchester-, Kirchen- und Kammermusik, …"
Der Tagesspiegel – 21.10.2007:
  Nicht nur der Schülerschreck.
Von Udo Badelt

"Muss man da hingehen? Wer je unter Czerny gelitten hat, sollte es tun. Eine Geste großzügigen Verzeihens."
Berliner Morgenpost – 21.10.2007:
  Komponist und Quälgeist.
Eine Ausstellung zum 150. Todestag erinnert an den Klavierpädagogen Carl Czerny, den Schrecken aller Klavierschüler.
Von Volker Tarnow

"Ein Czerny-Bild, das farbiger und sympathischer ausfällt, als es sich so mancher geplagte Klavierschüler vorstellen würde. ...
Die Ausstellung zeigt Dokumente zu all den Facetten des Musikers Czerny: Autographe, Briefe, ein Zeugnis von Beethoven, einen Bösendorfer-Flügel aus seinem Besitz; und mehr noch…"

Deutschlandfunk. Musikjournal – 22.10.2007:
Czerny-Ausstellung im Musikinstrumenten-Museum Berlin.
Von Eva Blaskewitz

"Czerny kann auch anders klingen; gut, dass die Ausstellung den Besuchern zahlreiche Musikbeispiele bietet, die per Audioguide angehört werden können."
Beitrag auf Inforadio – 22.10.2007:
Czerny-Ausstellung im Musikinstrumenten-Museum Berlin.
Von Sven Scherz-Schade


Vergessene Musikinstrumente: Kuriositäten im Musikinstrumenten-Museum Berlin

"Vielleicht hätte man lieber beim alten Wurstfagott bleiben sollen - der ideale Begleiter für den Sonntagsspaziergang im Tiergarten!"
Berliner Morgenpost – 23.09.2007:
  Das arme Würstchen der Musik.
Kurioses aus dem Musikinstrumenten-Museum. Heute: Das Wurstfagott.
Von Volker Tarnow

"Eine leise Melodie ertönt. Ein mystisch-esoterischer Chor scheint sich unter das Flüstern zu mischen. ... Aus einem Wechselspiel zwischen Chaos und Ordnung entstehen Melodiefolgen und Akkorde."
Berliner Morgenpost – 16.10.2007:
  Lieblingsklänge der Geister.
Vergessene Musikinstrumente: Die deutschen Romantiker hatten eine Schwäche für die Äolsharfe.
Von Sabine Zimmer

"...welches Instrument wäre romantischer als die Glasharmonika mit ihren sphärischen, gespenstischen Klängen!"
Berliner Morgenpost – 24.10.2007:
  Verletzungsgefahr für die Seele.
Vergessene Musikinstrumente: Neben dem Blitzableiter erfand Benjamin Franklin im Jahr 1761 auch die Glasharmonika.
Von Volker Tarnow

"Toll! Ein Instrument, für das es nur ein einziges Stück gibt. ... Kein Geringerer als Franz Schubert hat dem Solitär zur Unsterblichkeit verholfen."
Berliner Morgenpost - 21.11.2007:
  Die Cello-Gitarre für Verliebte.
Vergessene Musikinstrumente: Franz Schubert hat dem Arpeggione zur Unsterblichkeit verholfen.
Von Volker Tarnow