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Ein Cembalo für Bach?

Wann: So 22.10.2017, 15:00 Uhr
Wo: Musikinstrumenten-Museum

Star des Gesprächs ist ein Cembalo aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, das sich als Dauerleihgabe der Sing-Akademie zu Berlin im Musikinstrumenten-Museum befindet. Es stammt von Johann Christoph Oesterlein, einem der bekanntesten Berliner Instrumentenmachern der Zeit.




Ton Koopman, Cembalist, Organist, Musikwissenschaftler und Dirigent und einer der herausragenden Vertreter der historischen Aufführungspraxis, spielte das Instrument zum ersten Mal beim Berliner Bachfest 1985 und war sofort von dessen klanglichen und technischen Möglichkeiten fasziniert.

Gemeinsam mit Conny Restle, Musikwissenschaftlerin und Direktorin des Musikinstrumenten-Museums, sowie der Restauratorin Sabine Hoffmann wird er der Frage nachgehen, was die besonderen Qualitäten des Instruments ausmacht und ob J.S. Bach das Cembalo noch selbst gespielt haben könnte.

Zu Gehör kommt Musik aus Bachs Wohltemperiertem Klavier sowie Chromatische Fantasie und Fuge BWV 903. Elmar Weingarten moderiert das Gespräch.

Eine Veranstaltung des Vereins der Freunde des Musikinstrumenten-Museums e.V. in Zusammenarbeit mit dem Musikinstrumenten-Museum

Eintritt frei.
Spenden willkommen!

Das SIM-Café ist geöffnet.

Abbildungen:
Ton Koopman fotografiert von Hans Morren
Cembalo von Johann Christoph Oesterlein fotografiert von Jürgen Liepe